Themenabend „Praktische Pädagogik“


Schulleiterin Claudia Wolf dankt Karola Niestatek

Evolutionspädagogin Karola Niestatek stellt das Konzept „Praktische Pädagogik“ vor

Karola Niestatek berät und unterstützt Eltern, um Blockaden im Lernen und Emotionalverhalten zulösen. Die Schulleiterin Claudia Wolf freute sich, dass der Themenelternabend auf reges Interesse stieß, was an der Anzahl der teilnehmenden Eltern und Lehrerinnen, aber auch an den vielen Fragen in den Diskussionsbeiträgen zu registrieren war. Das Konzept der Evolutionspädagogik fußt auf sieben Bewegungsentwicklungsstufen,die ein Mensch im Laufe seiner Entwicklung vom Säugling zum Schulkind durchläuft. Jede Stufe wird durch einen Tier-/Namen repräsentiert: vom Fisch über Amphibie, Reptil, Säugetier, Affe, Urmensch bis hin zum Menschen. Jede Stufe ist durch eine Bewegungsart gekennzeichnet, deren Durchlaufen wichtig ist für die Entwicklung des Gehirns, denn „jede Bewegung erzeugt neue synaptische Verbindungen“ (nach: John Ratay, Gehirnforscher).

Niestatek beschrieb zu jeder Bewegungsstufe sowohl die positiven Verhaltens- und Gefühlsformen dieser Stufe, als auch die Ausdrucksformen, wenn Blockaden auf dieser Stufe vorhanden sind. Signale dieser Blockaden können vielfältig sein: Einschlafprobleme, Ängste, Sprachauffälligkeiten, Null-Bock-Haltung, Verhaltensauffälligkeiten, Aggressivität, Wahrnehmungsprobleme und vieles mehr.

In ihrer Arbeit als Evolutionspädagogin versucht sie gemeinsam mit ihren Klienten zu erforschen, auf welcher der sieben Bewegungsstufen die Ursache der Blockade sitzt, um dann gezielt mit den Bewegungsformen dieser Stufe die Blockaden zu lösen. Dies gelingt nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen, die beispielsweise mit Prüfungsängsten zu ihr kommen.

Themenelternabend „Evolutionspädagogik / Praktische Pädagogik“

Frau Karola Niestatek (Homberg/Ohm) stellt das Konzept der „Praktischen Pädagogik“ vor, mit denen sie Eltern berät und unterstützt, um Blockaden im Lernen und im Emotionalverhalten zu lösen.
Signale dieser Blockaden können sein: Ängste, verkrampfte Bewegungen, Verhaltensauffälligkeiten, Sprachauffälligkeiten, Wahrnehmungsprobleme, Lese- / Rechtschreib- / Rechenschwäche, ADHS / ADS, Einschlaf- und Durchschlafprobleme, Koordinationsprobleme, mangelndes Emotionalverhalten, Schulfrust …
Sie wird die theoretischen Grundlagen vorstellen und mit praktischen Beispielen einen Einblick in ihre Arbeitsweise geben.

Der Themenelternabend findet am Mittwoch, dem 7. November 2018 um 19.30 Uhr in der Aula unserer Schule statt. Wir laden Sie dazu herzlich ein.

Sascha Gutzeit liest „Detektivspinne Luise“

Zur Autorenlesung hatte die Grundschule Oberes Ohmtal Sascha Gutzeit eingeladen, der in der Region bereits durch einige Lesungen im Rahmen des Krimifestivals bekannt ist. Den Kontakt zum Autoren hatte die ehemalige Elternbeiratsvorsitzende Astrid Kratz hergestellt, die es sich nicht nehmen ließ, der Veranstaltung beizuwohnen.

Sascha Gutzeit war mit seiner „Detektivspinne Luise“ gekommen, um ihre Abenteuer den Kindern der Grundschule zu erzählen. Schnell nahm er Kontakt zum Publikum auf, stellte die Hauptfiguren seiner inzwischen vier Bände der Buchreihe vor.

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Lesung aus „Wirbel unter der Wiese“

Jede Figur wurde ausführlich mit seinen besonderen Charakterzügen beschrieben: Opa Hubert, in dessen Garten die Abenteuer spielen, die Kakerlake Karl-Heinz, der Frosch Branko, der „alte Falter Walter“ und Knuffi, Opa Huberts Hund – sieht aus wie ein Wollknäuel und pupst besonders oft. Sascha Gutzeit verstand es, durch viel Sprachwitz, durch gekonnt eingesetzte Gestik und Mimik seine Zuhörerschaft zu begeistern. Die Kinder und Lehrerinnen sangen bei seinen Liedern mit und immer wieder gab es Szenenapplaus.

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Man merkte Sascha Gutzeits Vortrag, den er selbst als „Krimi-Lese-Show“ bezeichnet, seine Ausbildung als Schauspieler und Musiker deutlich an.

Er las aus seinem Band „Wirbel unter der Wiese“ vor, und als es am spannendsten war, klappte er das Buch zu und empfahl den Kindern, selber weiter zu lesen, um zu wissen, wie es weitergeht, denn bei einem Krimi darf man nicht verraten, wie er endet.

Besuch im Vulkaneum

Am Dienstag, dem 16.10.2018, fuhren wir (Klasse 4b) nach Schotten ins Vulkaneum.

Dort gab es eine wissenswerte Führung mit Norbert. Zuerst ging es in die Magma-Kammer zu einem interessanten Film über die Entstehung des Vogelsbergs.

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Klasse 4b lauscht dem Vortrag

Danach hörten wir etwas über Vulkanausbrüche. Die einzelnen Phasen „tanzten“ wir mit Bewegungen.

Als nächstes betrachteten wir Vulkansteine. Wir schauten Steine unter dem Mikroskop an und untersuchten sie mit dem Metalldetektor. Basalt enthält Eisen, deshalb bleibt auch ein Magnet daran hängen.

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Magnet hängt an der Basaltsäule

Nachdem wir Memory gespielt und wie die Bauern im Vogelsberg Steine gelesen haben, kamen wir zu den Mammutbäumen. Mammutbäume wachsen sehr schnell und brennen nicht. Einige Stämme stützen und halten das Dach vom Vulkaneum.

Wir konnten auch einen nachgebauten Rennofen betrachten. Damit wurde das Eisen aus dem Basalt geschmolzen. Anschließend wurde dieser Lehmofen zerschlagen, um an das Eisen zu gelangen.

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Gemütliche Auszeit auf dem Vulkan-Schichtmodell

Danach legten sich zwei Kinder unter einen riesigen „schwebenden“ Stein und ein Junge spielte das Lithophon mit einem Gummihammer.

Außerdem ließen wir es über dem Vogelsberg „regnen“. Wie bei einem Regenschirm floss das Wasser in alle Richtungen.

Zum Schluss gingen wir zum „magischen“ Buch. Es erzählte und zeigte uns Legenden über Vulkane. Auch Sagen über den Vogelsberg, z. B. von der Weißen Frau, waren zu hören.

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Nebel – die Weiße Frau wäscht ihre Wäsche

Jeder durfte sich am Ende der Führung einen kleinen „magischen“ Vulkanstein mitnehmen.

Das Körnerbild der Fuchsklasse

Am 26. September 2018 wanderte die Fuchsklasse zur Fachwerkkirche Ruppertenrod. Frau Rühl und Frau Schmidt hatten uns eingeladen, ein Körnerbild zu streuen.

Wir wurden in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Hälfte hat angefangen, das Körnerbild zu streuen, während die anderen Kinder im Rathaus Pizzabrötchen und andere leckere Sachen gefrühstückt haben.

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Mungbohnen als Blätter, Pfefferkörner als Umrandung

Als das Bild halb fertig war, wurde getauscht. Alle fanden das Körnerbild aus Bohnen, Reis, Linsen, Mohn, Lavendel, Tee und vielen anderen Sachen sehr schön.

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Reis als Himmel, bunte Linsen als Regenbogen

Als wir fertig waren, sind wir noch auf den Spielplatz gegangen und haben gespielt. Zurück gingen wir quer durch den Wald, zuletzt steil bergab zur Schule.

Trotz der Brennnesseln sind dort alle heil, müde und gut gelaunt angekommen.

Die Körnerbilder können in der Fachwerkkirche Ruppertenrod angeschaut werden:

Ab 30.9. bis 1.11.18
Mo bis Sa von 16-18:00
Sonntag und Feiertag
14-18:00 Uhr
Herbstmarkt 25.10.18
Von 12:00-18:00 Uhr

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So hat sich das Bild entwickelt. Alle haben geholfen und es ist sehr schön geworden.