Grundschule Oberes Ohmtal gewinnt Erlebnisunterricht bei OVAG

Schwimmt eine Büroklammer auf dem Wasser? Grundschule Oberes Ohmtal gewinnt Erlebnisunterricht der OVAG Aufgeregtes Tuscheln von 16 Kinderstimmen rund um vier Wasserkanister: Wie schaffen wir es, dass die Büroklammern auf dem Wasser schwimmen und nicht zu Boden sinken? Und die Knöpfe? Und die Nähnadeln? Da ist viel Fingerspitzengefühl gefragt und es braucht viele Anläufe, damit zumindest einige Büroklammern und Nadeln von der Oberflächenspannung des Wassers getragen werden. Genau diese zeigt Sarah Oberling von der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) anhand des Experiments. „Wenn ihr mit den Fingern im Wasser seid und so die Spannung an der Wasseroberfläche zerstört, wird es ganz schwer, dass die Nadeln schwimmen. Ihr müsst versuchen, mit den Fingern das Wasser nicht zu berühren“, gibt sie einen Tipp. Die Klasse 4b der Grundschule Oberes Ohmtal ist mit Feuereifer dabei. Dann holt Sarah Oberling bunte Knetmasse raus und jeder muss sein eigenes Boot formen, das auf der Wasseroberfläche schwimmen soll. Wie schwer oder dick darf der Knetklumpen sein, wie platt muss man ihn machen, welche Form muss er haben, damit er nicht einfach absinkt? Und umso nasser die Knete wird, umso schwerer schwimmt sie … und dann soll sie am Ende sogar noch mit Büroklammern bestückt werden. Eine echte Herausforderung für die Kinder, aber sie stellen den neuen „Rekord“ aller Klassen von immerhin 16 Büroklammern auf einem Knetboot auf. Ein ganzer Vormittag Erlebnisunterricht mit Experimenten und viel anschaulich vermitteltem Wissen zum Thema Wasser – die Aktion „Abenteuer Wasser“ hat die OVAG in diesem Frühjahr einmal mehr an sechs Schulklassen verlost. Zu jeder Gewinnerklasse kommt eine Expertin oder ein Experte der HGON und vermittelt Themen wie Wasser im Körper, Wasserkreislauf, Wassersparen, Zusammensetzung und Leben im Wasser. Die OVAG als Energie- und Wasserversorgungsunternehmen möchte damit auf spannende Weise den ressourcenschonenden Umgang mit dem wichtigsten Lebensmittel fördern, ganz nach dem Motto „beobachten, lernen, verstehen, umsetzen.“ Erst gibt es einige Experimente im Klassenraum, dann geht es raus in die Natur. So auch für die 4b mit ihrer Lehrerin Silke Lang-Michaelis, die nicht nur an den eigenen Schulteich zieht, sondern sogar bis zur Ohm, die unterhalb der Grundschule vorbeifließt. Hier können sie Wasser filtern und vor allem das Leben im Bach untersuchen. In kleinen Wasserschalen begutachten sie alles, was sie aus dem Bach gefischt haben, und Sarah Oberling kann alle Tierarten genau bestimmen. Am Ende gab es für alle kleinen Entdecker eine Urkunde.